In der vergangenen Nacht wurde ein erschütternder Überfall auf ein Forschungsteam der renommierten Universität von Lakotha bekannt. Laut Polizeibericht und mehreren übereinstimmenden Quellen wurden drei Wissenschaftler im Institut für Biotechnologie brutal von einer bislang unbekannten Gruppe überfallen und gefoltert. Die Täter, von Zeugen als schwer bewaffnete Einsatzkräfte beschrieben, sollen laut ersten Hinweisen in Verbindung mit der umstrittenen Söldnerorganisation JTG Corp stehen.
Gegen Mitternacht verschaffte sich eine Gruppe maskierter und uniformierter Männer gewaltsam Zugang zum Labortrakt. Die Täter gingen gezielt vor, durchsuchten systematisch die Räumlichkeiten und beschlagnahmten einen verschlüsselten Tresor, in dem 20.000 Lakotha-Dollar aufbewahrt wurden – zweckgebunden für ein laufendes Forschungsprojekt zur synthetischen Zellregeneration.
Zeugen berichten von Schüssen und lauten Schreien. Die drei betroffenen Wissenschaftler wurden mit Prellungen, Knochenbrüchen und elektrischen Verbrennungen ins Lakotha General Hospital eingeliefert. Ihr Zustand ist laut behandelnden Ärzten „ernst, aber stabil“.
Die Polizei ermittelt unter Hochdruck. Sprecherin der Stadtpolizei, Lydia Torvan, sagte am frühen Morgen:
„Wir gehen von einem gezielten Angriff aus, möglicherweise mit dem Ziel, sensible Forschungsergebnisse oder vertrauliche Daten zu erlangen. Der Zusammenhang mit JTG Corp wird derzeit geprüft, ist aber noch nicht offiziell bestätigt.“
JTG Corp, ein umstrittener Sicherheits- und Logistikdienstleister mit Verbindungen zu mehreren internationalen Konfliktzonen, war bereits in der Vergangenheit in Kritik geraten – unter anderem wegen illegaler Operationen in Forschungseinrichtungen.
Die Universitätsleitung zeigte sich tief erschüttert. Rektor Dr. Emil Hartmann verurteilte die Tat aufs Schärfste:
„Unsere Kolleginnen und Kollegen wurden Opfer einer skrupellosen Gewalttat. Wir fordern eine lückenlose Aufklärung und stellen alle Daten zur Verfügung, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.“
Das geraubte Geld war Teil eines staatlich geförderten Projekts mit besonderer Bedeutung für die medizinische Grundlagenforschung. Ob auch Forschungsergebnisse gestohlen oder zerstört wurden, ist derzeit noch unklar.
Die Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt die Polizei unter der anonymen Hotline 990-LKTH entgegen.